Wir bedanken uns recht herzlich bei allen Besuchern, Rednern und Unterstützern, die unser 18. Symposium bereichert und lebendig gemacht haben. Hoffentlich hat es Ihnen genauso viel Spaß gemacht wie uns. Seien Sie gespannt auf nächstes Jahr! Informationen finden Sie, wenn es soweit ist, hier auf unserer Website.

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Programm 2018

Tag 1, 18.00 bis 20.00: Eröffnungsveranstaltung - Standort Deutschland im Digitalen Zeitalter

Deutschland scheint wirtschaftlich gesund: 2,2% Wirtschaftswachstum im vergangenen Jahr, ein Handelsüberschuss in Milliardenhöhe und die niedrigste Arbeitslosenquote seit der Wiedervereinigung. Doch die zukünftige Entwicklung wird wohl entscheidend dadurch beeinflusst, wie die digitale Transformation und ihre Folgen bewältigt werden. Um international nicht den Anschluss zu verlieren, müssen die Weichen aus unternehmerischer, aber auch aus staatlicher Sicht jetzt gestellt werden.

Wie ist die deutsche Wirtschaft hierauf vorbereitet? Wie steht es um mittelständische Unternehmen? Was können junge Startups beitragen und sind sie international konkurrenzfähig? Welche staatlichen Rahmenbedingungen in Form von Gesetzen, Infrastruktur, digitaler Bildung und Investitionen in die Forschung braucht es  für gelingendes unternehmerisches Handeln?

Es soll diskutiert werden, wo Deutschland heute mit Blick auf die Digitalisierung steht, welche Veränderungen durch den internationalen Wettbewerb auf uns zukommen und was wirtschaftspolitisch zu tun ist, um die Volkswirtschaft optimal darauf vorzubereiten.

 

Referenten:

Miriam-Mertens-Mai-2015

Miriam Martens

Mitglied im Bundesverband Deutscher Startups und im Innovation Circle des deutschen Innovationspreises
Haucap

Prof. Dr. Justus Haucap

Dekan der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Heinrich-Heine-Uni in Düssledorf
Michael-Hüther

Prof. Dr. Michael Hüther

Wirtschaftsforscher, Direktor des IdW Köln
Martin-Gropp

Martin Gropp

Volkswirt und Wirtschaftsredakteur bei der FAZ

Tag 2, 10.00 bis 10.45: Eröffnungsvortrag

Referentin: Prof. Spiekermann-Hoff.

Nähere Informationen folgen in Kürze.

Tag 2, 11.15 bis 13.00: Podiumsdiskussion - „Künstliche Intelligenz – Utopie oder Dystopie für unsere Gesellschaft“

“Künstliche Intelligenz” (KI) ist derzeit in aller Munde. ForscherInnen, UnternehmerInnen und JournalistInnen überschlagen sich teils mit ihren Voraussagen, denen zufolge schon in naher Zukunft viele Bereiche unseres Lebens enormen Veränderungen unterliegen werden; vom baldigen Eintritt ins Paradies, bis hin zu Untergangsszenarien wird vieles für möglich gehalten.

Einerseits sind die Hoffnungen groß: Unternehmen in verschiedensten Branchen setzen mittlerweile auf KI oder arbeiten unter Hochdruck an ihrer KI-Strategie. Vor allem in der Wirtschaft erhofft man sich Effizienzvorteile und innovative Produkte. Letztere bieten, neben z.B. der Aussicht auf Befreiung von monotoner Arbeit, auch breiteren Gesellschaftsschichten Grund zur Vorfreude.

Andererseits melden sich auch mahnende Stimmen, die vor einem bevorstehenden Kontrollverlust, wachsender Verunsicherung in der Bevölkerung und gesellschaftlichen Spaltungen warnen.

Vier ausgewiesene KI-ExpertInnen werden auf diesem Podium über Fragen sprechen wie: Was genau ist KI überhaupt? Welche Entwicklungen können wir in näherer und fernerer Zukunft erwarten? Und nicht zuletzt, was sind realistische Chancen und Risiken?

Moderiert wird das Podium von Luca Caracciolo, dem Chefredakteur der Technikzeitschrift t3n. 

 

Referenten:

Ushan-Ganeshananthan

Ushananthan Ganeshananthan

Co-Head von KPMG Lighthouse Germany
Prof

Prof. Sarah Spiekermannhoff

Vorsitzende des Instituts für Management Information Systems an der WU Wien
Fabian_Westerheide

Fabian Westerheide

Mitbegründer und Geschäftsführer von Asgard - human Venture Capital for Artificial Intelligence
Prof2

Prof. Dr. Dr. Raul Rojas

Professor für Informatik an der FU Berlin mit dem Schwerpunkt künstliche neuronale Netze

Tag 2, 14.00 bis 16.00: Podiumsdiskussion - „Arbeit 4.0 – Von der Werkbank in die digitale Zukunft“

Robotik, vernetzte Systeme, 3D-Druck, Künstliche Intelligenz, Augmented Reality: Die Zukunft holt uns ein – und damit auch den Industriestandort Deutschland. Die Welt steht vor einer vierten industriellen Revolution. Dank technischer Innovationen ist es möglich, dass immer größere Teile der Wertschöpfungskette automatisiert und intelligent miteinander vernetzt werden können. „Industrie 4.0“ ist dabei nicht nur als Chance für neues Produktivitätswachstum zu begreifen, sie ist auch mit Risiken verbunden. Fest steht, dass die deutsche Industrie vor technologischen Umbrüchen steht und es für den Wohlstand Deutschlands richtungsweisend sein wird, ob und wie Unternehmen hierzulande auf die neue industrielle Revolution reagieren. Dabei wird es entscheidend sein, nicht nur Technik und Wirtschaftskennzahlen zu betrachten, sondern auch die Auswirkungen auf die Beschäftigten im Blick zu behalten. Wir fragen uns: Wie werden wir in Zukunft arbeiten?

Dieses Podium soll, ausgehend von der vorangegangenen Diskussion über KI, wesentliche Konsequenzen aktueller und zukünftiger technologischer Veränderungen auf den arbeitenden Menschen beleuchten.

Moderiert wird das Podium von der Wirtschaftsjournalistin Margarete Heckel, die u.a. für die Financial Times, der WELT und der WELT am Sonntag schreibt.

 

Referenten:

Matthias-Meifert

Dr. Matthias Meifert

Managing Partner von HRpepper Management Consultants
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Maren Hautpmann

Partnerin und Service Line Lead bei Deloitte in Deutschland im Bereich Human Capital Advisory Services
Frank-Bsirske

Frank Bsirske

Vorsitzender der Gewerkschaft ver.di
Hirsch-Kreinsen

Prof. Dr. Hartmut Hirsch-Kreinsen

Soziologe und Wirtschaftsingenieur der TU Dortmund mit Schwerpunkten Themen rund um die Digitalisierung

Tag 2, 16.30 bis 18.15: “Sollte der Staat verstärkt algorithmenbasierte Überwachung und Mustererkennung zur Erhöhung der Sicherheit einsetzen?”

Die Möglichkeiten zur Verarbeitung großer Datenmengen durch moderne Algorithmen können nicht nur Unternehmen und Konsumenten zugutekommen, sondern auch von staatlichen Akteuren zur Überwachung verwendet werden. Kameras mit Gesichtserkennung, detaillierte Bewegungsprofile und Vorhersagen von Ort und Zeit einer Straftat sind mittlerweile möglich und kommen zunehmend zur Anwendung. Es ist zu vermuten, dass in dieser Hinsicht immer mehr möglich wird. Wo die einen die Chance sehen, den öffentlichen Raum sicherer zu gestalten, fürchten andere schwerwiegende Eingriffe in Bürgerrechte. Die Frage, ob der Staat verstärkt algorithmenbasierte Überwachung und Mustererkennung zur Erhöhung der Sicherheit einsetzen sollte, steht auf der Abschlussveranstaltung des Symposiums 2018 nun im wahrsten Sinn des Wortes zur Debatte.

Das Format der Debatte unterscheidet sich dabei von den vorherigen Podiumsdiskussionen. Ein Team vertritt die Proposition, der Staat sollte algorithmenbasierte Überwachung und Mustererkennung einsetzen, das andere Team argumentiert dagegen. Abwechselnd versuchen die Teams, das Publikum von ihrer jeweiligen Position zu überzeugen. Wem dies am besten gelungen ist, entscheiden die Zuschauer per Live-Abstimmung.

 

Referenten:

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Thomas Heilmann, MdB

Jurist, Unternehmensgründer und seit 2017 für die CDU Berlin-Zehlendorf im Bundestag
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Julian Stastny

Debattant von der Berlin Debating Union
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Peter Schaar

Bundesbeauftragter für den Datenschutz und Informationsfreiheit a.D.
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Matthias Monroy

Journalist (u.a. für Telepolis und Netzpolitik.org), Wissensarbeiter, Aktivist und Mitglied der Redaktion der Zeitschrift Bürgerrechte & Polizei/CILIP

Ideation workshop:

Anwendungsmöglichkeiten von Emerging Technologies

In Kooperation mit der Unternehmensberatung EY haben wir beim Symposium 2018 ein Design Thinking Workshop veranstaltet, bei dem Teilnehmer aus erster Hand praxisnahe Einblicke und wertvolle Tipps zum Thema Künstliche Intelligenz und Emerging Technologeis erhalten haben.

Die Highlights des Workshops im Überblick:

  • Identifizierung von Fragestellungen und Problemstellungen unter Einsatz von Design Thinking Methoden
  • Erarbeitung eines Prototypen
  • Erfahrungsberichte von EY-Beratern und Austausch

Der Workshop fand am 29.05.2018 von 14.00 bis 17.00 Uhr in der Heilig-Geist-Kapelle statt.